Samsung hat Berichten zufolge den weltweiten Rollout des mit Spannung erwarteten One UI 7-Updates gestoppt, nachdem ein schwerwiegender Fehler bei Nutzern in Südkorea aufgetreten ist. Der Bug verhindert offenbar, dass einige Besitzer des Galaxy S24 ihre Geräte entsperren können – ein Problem, das Samsung zu einem sofortigen Stopp der Update-Verteilung veranlasst hat.
Der Fehler wurde zuerst vom bekannten Leaker Ice Universe gemeldet, der von einem „ernsten Bug“ sprach. Obwohl die gemeldeten Probleme bislang nur Galaxy S24-Modelle in Südkorea betreffen, hat sich Samsung dazu entschlossen, auf Nummer sicher zu gehen und die Verteilung weltweit für alle Modelle auszusetzen.
Mithilfe des Tools CheckFirm wurde bestätigt, dass One UI 7 aktuell nicht mehr als neueste Firmware-Version für verschiedene Galaxy-Geräte gelistet ist. Stattdessen tauchen wieder ältere Patches als aktuellste Versionen auf. Während einige Nutzer das Update bereits installiert haben, hat Samsung den Stopp bislang weder offiziell bestätigt noch Informationen zu einem möglichen Fix veröffentlicht.
One UI 7 basiert auf Android 15 und bringt eine Vielzahl neuer KI-Funktionen sowie Leistungsverbesserungen mit sich. Der Rollout begann am 7. April für die Modelle Galaxy S24, Z Fold 6 und Z Flip 6; Nutzer in den USA erhielten das Update ab dem 10. April. Auf Geräten der Galaxy S25-Serie sowie der günstigeren Galaxy-A-Reihe war das Update bereits ab Verkaufsstart im Februar vorinstalliert.
Der vorläufige Stopp erfolgt nach einer ohnehin verspäteten Veröffentlichung. Das Update kam fast sieben Monate nach der Veröffentlichung von Android 15 für Entwickler und rund zwei Monate nach dem Verkaufsstart der S25-Serie mit vorinstalliertem One UI 7.
Samsung hat sich bisher nicht offiziell zum weiteren Vorgehen geäußert. Nutzer, die das Update bereits installiert haben, müssen sich vorerst gedulden. Wir haben bei Samsung um eine Stellungnahme gebeten und aktualisieren den Artikel, sobald es neue Informationen gibt.





